Sieben auf einen Streich

– Die OffBlogger über ihre faszinierendsten Festivalmomente –

Fünf Tage Festival, unzählige Stunden Vorbereitung, Begegnungen, Gespräche und unvergessliche Momente – sieben OffBlogger stürzten sich in der vergangenen Woche ins pralle Filmfest-Leben. Das Schlafdefizit wurde durch alles aufgewogen, was das Leben schön macht. Mit der kleinen Sammlung unserer persönlichen Eindrücke verabschieden wir uns – wenn es nach uns geht: bis spätestens Anfang September 2016.

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Die OffBlogger auf dem roten Teppich (v.l.): Judith Gawol, Claus Spitzer, Thorsten Bruns, Mareike Lange, Mathias Freese, Melanie Schmidt, Mara Scherzinger und Ramona Walter

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Day #5 – Der große Abschluss

Kurz bevor das Filmfest Oldenburg zu Ende geht, gibt es noch einen letzten fulminanten Höhepunkt: die Abschlussgala im Staatstheater! Unter den strahlenden Gästen des Abends war auch der Sieger des „German Independence Award“:

„Five Days in Oldenburg“ ist eine Produktion des Filmfest Oldenburg in Zusammenarbeit mit Schwarzseher Film.

„Im Kino gewesen. Geweint.“

– Was Independent-Kino bewirken kann  –

Lakonischer als Kafka in seinem Tagebucheintrag kann man die Wucht und Wirkung starker Filme nicht beschreiben. Dass die Länge dabei keine Rolle spielen muss, spürte OffBlogger Thorsten Bruns beim diesjährigen Kurzfilm-Gewinner „Free“ am eigenen Leib – und nahm das zum Anlass, einen persönlichen Blick auf die Kraft des Kinos zu werfen.

Die Filme haben eine große Bandbreite. Von emotional berührend bis emotional berührend. Nur ganz unterschiedlich“. Mit diesen Worten kündigte Festivalchef Torsten Neumann am Sonntagmittag die vier Kurzfilme der traditionellen „Sunday Shorts“ an. Zu diesem Zeitpunkt wusste ich noch nicht, wie Recht er hatte – und dass ich mich fünfzig Minuten später wie einst Kafka fühlen sollte. Und das nicht – was vielleicht zu erwarten gewesen wäre – bei Sarah Silvermans bewegender Performance in „I Smile Back“, sondern beim Kurzfilm „Free“ des Niederländers Martijn de Jong.

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Keine Grenzen …

– Finito. Eine erste Bilanz zum Filmfest 2015 –

Das 22. Internationale Filmfest Oldenburg ist Geschichte. Ein guter Jahrgang, der aus vielerlei Gründen in Erinnerung bleiben wird. OffBlogger Claus Spitzer fasst zusammen, wie’s war.

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Gleich als zweifacher Sieger verließ Tom Sommerlatte am Sonntag die Bühne des Oldenburgischen Staatstheaters. Im großen Haus, für das vor allem die internationalen Gäste viele bewundernde und anerkennende Worte fanden, hatte sein Film „Im Sommer wohnt er unten“ mächtig abgeräumt. Der Berliner Regisseur erhielt mit seinem Erstling eine Nominierung für den renommierten „European Discovery 2015 – Prix FIPRESCI“ und wurde zudem mit dem Publikumspreis für den besten Film der Independent-Reihe des Festivals geehrt. Sommerlatte und sein Team nahmen beide Entscheidungen mit großer Freude zur Kenntnis. Auf die Frage, welche Auszeichnung ihm denn wichtiger sei, verweigerte der 30-Jährige allerdings schmunzelnd eine offizielle Antwort.

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Day #5 – Die Sommerlattes

Das Geschwisterpaar Iris Sommerlatte als Produzentin und Tom Sommerlatte als Regisseur brachten „Im Sommer wohnt er unten“ mit nach Oldenburg. Hier sehen wir die Gewinner des German Independence Award im Interview – inklusive Sticky-Hand-Weitwurf-Wettbewerb.

„Five Days in Oldenburg“ ist eine Produktion des Oldenburg Filmfest in Zusammenarbeit mit Schwarzseher Film.

„Life is a fascinating trip“

– Interview mit Joanna Cassidy –

Wer vor ihr sitzt, kann es kaum glauben: Joanna Cassidy ist seit über vierzig (!) Jahren im Filmgeschäft. Unzählige Entwicklungen und Veränderungen hat sie hautnah miterlebt. Dabei hat ihr persönliches Motto – „Always keep going on“ – sie zu immer neuen Aufgaben geführt; und nun auch nach Oldenburg. Die OffBlogger Mareike Lange und Thorsten Bruns haben sich mit Joanna Cassidy unterhalten – und dabei viel gelacht.

Joanna Cassidy, your latest movie „Too Late“ had its International Premiere yesterday. Some people left the screening early, because they had a hard time understanding what was said. How do you feel about that?

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Day #5 – Don’t fall asleep

„Everything you don’t wanna leave or fall asleep in is a good movie“, sagt Regisseur Nick Basile. Im Interview mit der Kaugummimaschine sprechen Basile und Schauspielerin Whitney Able über ihren Thriller „Dark“ und freunden sich zusehends mit dem Automaten an.

„Five Days in Oldenburg“ ist eine Produktion des Oldenburg Filmfest in Zusammenarbeit mit Schwarzseher Film.

Weihnachten – das Fest der Liebe… und der Donuts!

– Filmkritik zu „Tangerine“ –

Den Trailer zu „Tangerine“ (USA, 2014) hatte ich bei der OLB Preview gesehen. Schnell wechselnde Bilder, viel amerikanischer Slang – ich hatte regelrecht Sorge, dass mein vom Filmfest geschundener Körper zu sehr geschlaucht sein könnte, um den Film zu ertragen. Doch weit gefehlt.

Regisseur Sean Baker hat es geschafft, mit „Tangerine“ von der ersten bis zur letzten Minute zu unterhalten und keine Langeweile aufkommen zu lassen. Der Dreh lief komplett mit einem iPhone 5s. Der Effekt: Nähe. Der Zuschauer fühlt sich direkt ins Geschehen hineingezogen.

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Die Besonderheit liegt aber nicht nur am iPhone 5s-Dreh. Auch die Story und die Charaktere des Films sind außergewöhnlich.

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Day #5 – Nazi-Symbole und ein Raumschiff

Nazi-Symbole, ein Raumschiff das über einem afrikanischen Dorf schwebt und einen religiösen Kult auslöst – Regisseur Miguel Llansó ist mit dem spannenden Science-Fiction-Streifen „Crumbs“ nach Oldenburg gekommen. Was wird ihn die Kaugummimaschine fragen?

„Five Days in Oldenburg“ ist eine Produktion des Oldenburg Filmfest in Zusammenarbeit mit Schwarzseher Film.