Schön war’s!

5 Days that blew our minds – unser filmischer Rückblick auf das 23. Internationale Filmfest Oldenburg.

FILMFEST TV ist eine Produktion von SCHWARZSEHER in Zusammenarbeit mit dem Internationalen Filmfest Oldenburg und Unterstützung der Oldenburgischen Landesbank.

Ein Moment, zwei Momente, drei Momente …

– Das ganz spezielle Festivalfazit der Offblogger –

2016 – war das ein guter Jahrgang? Ja, ja und nochmals ja! Vieles war anders in diesem Jahr, manches hektischer, manches komplizierter. Aber macht das was? Nein! Erneut haben sich sieben Offblogger ins Festivalgeschehen gestürzt, zwei weitere mussten etwas kürzer treten. Hier erzählen sie von ihren besten Momenten während des Filmfestes.

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Offblogger 2016: Moritz Lenz, Claus Spitzer-Ewersmann, Liv Stephan, Melanie Schmidt, Mareike Schulz, Phyllis Frieling, Ramona Walter (v.l.). Es fehlen: Mareike Lange, Thorsten Bruns, Arjan

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„Man kann nicht nicht konstruieren“

 –  Regisseur Pasha Rafiy über „Foreign Affairs“ –

Einen Einblick in die Welt der Diplomaten gewährt Pasha Rafiy, ohne dabei in Michael-Moore-Manier mit dem Finger auf Politiker zu zeigen. Offbloggerin Phyllis Frieling erklärt er, warum er für „Foreign Affairs“ ausgerechnet Jean Asselborn begleiten wollte, wieso er auf Interviews und Musik verzichtet hat und was seine persönliche Philosophie beim Filmen wie beim Fotografieren ist.

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Pasha Rafiy, Regisseur von „Foreign Affairs“

Frage: Zu Beginn gleich eine sehr simple, aber wichtige Frage: Warum Asselborn?

Pasha Rafiy: Ich bin in Luxemburg aufgewachsen, im Iran geboren, und lebe in Wien. Obwohl ich schon lange nicht mehr in Luxemburg lebe, fand ich die Rolle in der Weltpolitik und diesen Gegensatz so spannend: Wahnsinnig klein zu sein und dann die große, weite Welt und die großen Probleme –

da hatte ich so einen Verdacht, dass es interessant sein könnte, aus dieser Perspektive die Welt-Diplomatie zu erzählen.

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Vom Leben und Sterben

– Fünf Fragen an Andreas Schaap –

Five Seven Days to blow your Mind: Dank strikter Fremdbestimmung trudelte das Interview, das Offblogger Thorsten Bruns mit dem Oldenburger Regisseur Andreas Schaap geführt hatte, erst zwei Tage nach dem Ende des Festivals ein. Zum Glück haben die Antworten kein Verfallsdatum.

Andy, du bist Stammgast auf dem Filmfest. Nicht weil du gebürtiger Oldenburger bist, sondern weil du hier – nach der Splatter-Komödie „Must Love Death“ (2009) und dem Buddy-Movie „Tim Sander Goes to Hollywood“ (2012) – bereits deinen dritten Film vorstellst. „Das letzte Abteil“ unterscheidet sich allerdings deutlich von seinen Vorgängern. Es geht um das existenzielle Thema Sterbehilfe. Der Film wirkt – nicht zuletzt dadurch – erwachsener und erfahrener, aber auch persönlicher. Siehst du das auch so – oder vielleicht ganz anders?

Cap als Markenzeichen: Andreas Schaap

Cap als Markenzeichen: Andreas Schaap

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Ein fester Termin im Kalender

„Ihr wisst aber, dass Lawrence und ich nicht hauptberuflich fotografieren, oder?“ Wir gucken uns an, überrascht. „Ehm, nö? Wussten wir nicht.“ Hätten wir auch nicht gedacht, denn Christian Scholz und Lawrence Diederich sind seit Jahren Teil des Filmfests – hinter der Kamera. Und liefern erstklassige Fotos, für das Festival wie für uns Offblogger. Darum haben Liv Stephan und Phyllis Frieling die beiden Fotografen einen Vormittag lang begleitet und gefragt: Wie sieht das Festival eigentlich durch eure Linse aus?

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„Schuld ist ein universelles Gefühl“

– 2 x 5 Fragen = 10 großartige Antworten Noémie Merlant und Christophe Lioud –

Christophe Lioud hat mit „Twisting Fate“ ein Werk geschaffen, bei dem es vor allem um das Verarbeiten von schlimmen Schuldgefühlen geht: Es ist wichtig, dass man der Kapitän seiner Seele ist und sich nicht von seinen negativen Emotionen auffressen lässt, sagt er. Mit ihm und der mit dem diesjährigen Seymour-Cassel-Award ausgezeichneten Schauspielerin Noémie Merlant hat Offbloggerin Ramona Walter im berühmt-berüchtigten „5 Fragen an …“-Interview gesprochen.
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Die Preise

– Am Sonntagabend wurden im Oldenburgischen Staatstheater die Preise des 23. Internationalen Filmfests Oldenburg verliehen. – 

Der German Independence Award für den besten Kurzfilm geht an den türkischen Beitrag „The Circle“ von Ruken Tekes.

Der Seymour Cassell Award für die besten Darsteller wird an Noémie Merlant für ihre Hauptrolle in „Twisting Fate“ sowie an André Hennicke für seine Darstellung des Udo Ochsenschwanz in „Strawberry Bubblegums“ verliehen. Eine lobende Erwähnung geht an das Schauspieler-Ensemble des israelischen Films „One Week in a Day“.

Mit dem Hauptpreis des Festivals, dem German Independence Award für den besten Film der Independent-Reihe wird die ebenfalls türkische Produktion „The Apprentice“ von Emre Konuks ausgezeichnet.

Herzlichen Glückwunsch auch von unserer Seite an alle Preisträger!

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The Apprentice

Day #5 – Kino hinter Gittern

Ihre Rolle als Honey Bunny in „Pulp Fiction“ ist wahrscheinlich ihre bekannteste. Der Kultfilm wurde in der JVA Oldenburg gezeigt; mit dabei war Amanda Plummer, die in unserem Film auf den Gefangenen Robert W. trifft.

FILMFEST TV ist eine Produktion von SCHWARZSEHER in Zusammenarbeit mit dem Internationalen Filmfest Oldenburg und Unterstützung der Oldenburgischen Landesbank.

Über den Dächern der Stadt mit Amanda

– Ein Interview mit einer inspirierenden und nahbaren Persönlichkeit –

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Ehrengast des Festivals: Amanda Plummer

Amanda Plummer ist einer der Ehrengäste des diesjährigen Filmfestes und wurde mit dem German Independence Honory Award ausgezeichnet. Am letzten Tag nimmt sie sich, trotz des straffen Programms des Festivals, Zeit für einige Interviews, unter anderem für Offbloggerin Mareike Schulz. Auf dem Balkon des Altera Hotels in der Innenstadt sprach Amanda Plummer über berührende Momente in Oldenburg, ihr Filmpensum und schlechte Interviews. Weiterlesen