Die Rückkehr der Erbsensuppe

Die Speisekarten der großen Filmfestivals sind überraschend vielfältig: Neben Haute Cuisine spielt auch traditionelle regionale Küche eine wichtige Rolle. Und was in Cannes die Bouillabaisse ist – das ist in Oldenburg die Erbsensuppe.

Viele Jahre lang gab es einen kulinarischen Fixpunkt im Filmfestprogramm: „Samstagmittag Erbseneintopf mit den Stars bei Monse. Das ist doch ein Knaller, das kann man gar nicht inszenieren!“, beschrieb ihn Ex-OB Gerd Schwandner noch im letzten Jahr. Die Gäste aus Übersee nahmen das ganz ähnlich wahr. Alle waren sich einig: echter Kult.

Zum 30. April 2015 gab die Familie Monse ihren Betrieb jedoch auf. Das Gebäude wird abgerissen und schafft Platz für neue Konformität. Am schlimmsten aber: Oldenburg musste seitdem ohne den beliebten Erbseneintopf auskommen.

Bis jetzt!

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Das Filmfest dreht die Zeit zurück und lässt die Tradition an diesem Samstag wieder aufleben. Unter der Regie von Stefan Aufleger (Restaurant Tafelfreuden) gibt es am bekannten Ort in der Mottenstraße noch einmal den traditionellen Eintopf mit internationaler Atmosphäre.

Das Beste: Es ist kein „Bändchen-Event“. Alle Oldenburgerinnen und Oldenburger sind herzlich eingeladen, die Monse-Tradition wieder aufleben lassen. Die Erbensuppe kehrt zurück – und auch das „ist doch ein Knaller!“

Text: Thorsten Bruns
Fotos: Filmfest Oldenburg


Termin:
Sa., 19.9., 12.30 Uhr, Mottenstraße

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