“I am an eternal pessimist“

– Interview mit Regisseur Robert Putka und Hauptdarstellerin Eilis Cahill von „MAD“

Dem Regisseur Robert G. Putka ist mit „MAD“, seinem Spielfilmdebut, ein Film gelungen, der zwar wehtut, aber auch sehr berührt. Zusammen mit Eilis Cahill, die eine der Hauptrollen im Film spielt, besucht er das Oldenburger Filmfest. Phyllis Frieling und Liv Stephan haben die beiden getroffen.

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Das Cage-Jahr

– Mehr als eine Stippvisite: Nicolas Cage in Oldenburg –

Filme beginnen und enden. Stars kommen und gehen. Manches bleibt: 2016 wird als das Cage-Jahr in die Geschichte des Oldenburger Filmfestes eingehen. Die Offblogger Thorsten Bruns und Claus Spitzer-Ewersmann blicken voraus und zurück.

1. Wie es kam

Es war ein liebgewonnenes Ritual im Vorfeld des Filmfestes: Mastermind Torsten Neumann spekulierte, ob der eine oder andere prominente Hollywood-Star es – vielleicht, eventuell, möglicherweise – zum Festival schafft. Futter für den Boulevard, völlig legitimes Marketing. Allein: der Glaube, dass Brad Pitt oder Angelina Jolie kommen, fehlte letztlich doch. Bis zum Tag X im August 2016. Dem Tag, an dem der Name Nicolas Cage fiel. N-i-c-o-l-a-s C-a-g-e!

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Der internationale Filmschoppen

– Heute mit drei Journalisten aus einer Stadt –

Online-Berichterstattung nonstop, Interviews und Reportagen in den Zeitungen, TV-Teams wie noch nie am roten Teppich: Mehr als in diesem Jahr gab es vom Filmfest bislang nicht zu sehen, zu hören und zu lesen. Die drei Journalisten Klaus Fricke (zum 21. Mal dabei), Oliver Schaefer (18.) und Claus Spitzer-Ewersmann (20.) haben auch schon andere Zeiten erlebt. Am Festivalsonntag diskutierten sie bei Kaffee, O-Saft und Croissants den Wandel der medialen Aufmerksamkeit für das Filmfest.

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Dreierbande: Oliver Schaefer, Claus Spitzer-Ewersmann, Klaus Fricke (v.l.)

Claus Spitzer-Ewersmann: Klaus, du warst vor 23 Jahren in der Lokalredaktion der Nordwest-Zeitung beschäftigt. Wie war deine erste Reaktion, als du vom Vorhaben hörtest, in Oldenburg ein Filmfestival zu veranstalten?

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Licht und Schatten im Tal der Gewalt

–  Meinungsduell zu „In a Valley of Violence“

Mit „In a Valley of Violence“ ist auch das Western-Genre auf dem Oldenburger Filmfest vertreten. Die Handlung ist denkbar einfach gehalten: Der Deserteur Paul (Ethan Hawke) kämpft im kargen Westen ums Überleben und gerät zufällig an die streitlustigen Bewohner des Örtchens Denton. Als diese ihn eines Nachts überfallen und seine treue Hündin Abby vor seinen Augen ermorden, schwört Paul grausame Rache.

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Vor dem Film: Mona kann ihr Glück durchaus noch fassen, Moritz freut sich auf Piu-Piu-Schießduelle!

Die beiden Offblogger Mona und Moritz haben den Film gemeinsam angeschaut und jeweils ihr persönliches Fazit gezogen!

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The monster within

– Filmkritik zu „I Am Not a Serial Killer“ von Billy O’Brien –

Der Ire Billy O’Brien hat Dan Wells Roman „I Am Not a Serial Killer“, welcher 2009 veröffentlicht und rasant zum Bestseller wurde, auf erstaunliche Art und Weise Leben eingehaucht: Gedreht mit einem 16mm Film hat er ein fesselndes Werk geschaffen, das tief unter die Haut geht und an den Rand des Kinosessels treibt.

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Der alte Hase und der ehemalige Kinderstar: Christopher Lloyd und Max Records.

Schon seit langem hat ein Film nicht mehr so ein beklemmendes Gefühl bei mir hinterlassen. Ich erwischte mich dabei, wie ich vor lauter Nervosität anfing an den Fingernägeln zu kauen und unentspannt auf dem Sofa herumzurutschen.

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Baby on Set

– Akkreditierung statt Geburtsurkunde: Offblogger-Nachwuchsredakteur Arjan Lange berichtet über seine persönliche Filmfest-Premiere – und freut sich jetzt schon auf das Jahr 2032 –

Jung, dynamisch, akkreditiert: Arjan Lange

Jung, dynamisch, akkreditiert: Arjan Lange

Ich muss gestehen: Ich war in meinem ganzen Leben noch nie auf einem Film-Festival. Und es wird noch schlimmer: Ich hab noch nicht mal einen Film gesehen! Und trotzdem gehöre ich zu den allergrößten Fans des Filmfestes Oldenburg. Warum? Weil es mich sonst vielleicht nie gegeben hätte! Und wer kann das schon von sich behaupten?

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